Verkehrswende in der Region kann nur gemeinsam gelingen!

Veröffentlicht am 12.03.2019 in Allgemein

Mit großem Unverständnis haben die SPD-Parteivorsitzenden Heike Hofmann für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und Tim Huß für die Stadt Darmstadt auf den erneuten öffentlichen Vorhalt der Darmstädter grünen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Hildegard Förster-Heldmann reagiert. Förster-Heldmann sagte am Wochenende gegenüber dem Darmstädter Echo, der Landkreis müsse mehr für die Lösung der Darmstädter Verkehrsprobleme tun.

 

„Einseitige Schuldzuweisungen sind bei einem der zentralsten Themen für unsere Region nicht zielführend und völlig unangemessen“, so Hofmann und Huß.

„Es drängt sich der Verdacht auf, dass Frau Förster-Heldmann vom eigenen Versagen und der eigenen Untätigkeit der grün-schwarzen Stadtregierung ablenken will.  Zudem präsentiert die Grünen-Chefin keine einzige konkrete Maßnahme, um die Verkehrsprobleme zu lösen.“

 

Täglich pendeln 66.000 Menschen, die nicht ihren Wohnsitz in der Stadt haben, nach Darmstadt ein. Circa 30.000 Beschäftigte fahren täglich aus dem Landkreis nach Darmstadt. Weitere 11.000 Menschen aus dem Landkreis fahren nach Frankfurt, viele davon über Darmstadt. Zudem verlassen rund 26.000 Auspendlerinnen und Auspendler Darmstadt, mit wachsender Tendenz.

Trotzdem zeugt die ÖPNV-Politik der Stadt von verkehrspolitischem Inseldenken. Das zeigt die geplante Einstellung der Straßenbahnlinie 2 zum Böllenfalltor und der Plan der Stadt, die „schnelle Sechs“ nach Alsbach abzuschaffen. „Im ersten Schritt verschlechtert die Stadt Darmstadt die Straßenanbindung sowohl in den Ostkreis als auch in den Südkreis. Im zweiten Schritt fordert die Stadt Darmstadt den Landkreis auf, ihren eigenen Job zu machen. Das ist widersinnig“, sagen Hofmann und Huß.

 

„Bereits heute stehen die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region immer länger im Stau, müssen lange Wegezeiten hinnehmen. Da wir erfreulicherweise eine sehr attraktive Zuzugsregion sind, wird sich dieser Trend verstärken. Deshalb müssen wir gemeinsam den Verkehr regulieren“, so Alexander Ludwig, Verkehrsexperte der SPD-Fraktion im Landkreis.

 

Huß, der auch verkehrspolitischere Sprecher der SPD-Stadtfraktion ist, ergänzt: „Ich wünsche mir von der Stadtregierung, dass sie das Gespräch mit dem Landkreis sucht. Von ‚Abwarten und Teetrinken‘ und ein bisschen Meckern hat sich noch kein Verkehrsproblem der Welt gelöst.“

 

Wenn es nach den beiden SPD-Vorsitzenden geht, muss sich die Region gerade in der Verkehrspolitik „an einen Tisch setzten“ und die Problem gemeinsam lösen. So wird die SPD in Stadt und Kreis demnächst zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung des neuen Nahverkehrsplans unterbreiten.

 

Alle Vorschläge sind regional gedacht und gemeinsam abgestimmt. „Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erwarten Lösungen und keine einseitigen Schuldzuweisungen und Vorwürfe“, so Hofmann und Huß abschließend.    

 
 

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