Ex-Minister Steinbrück erklärt die Finanz- und Wirtschaftskrise

Veröffentlicht am 01.02.2011 in Bundespolitik

Auf großes Interesse traf die Veranstaltung mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Montagnachmittag (31. Januar) im Karolinensaal des Hessischen Staatsarchivs in Darmstadt. Bei der Vorstellung seines Buches "Unterm Strich" berichtete der Ex-Minister vor über 150 Zuhörern über die Tage im September 2008, in der die Finanz- und Wirtschaftskrise begann. Es gelang ihm, die komplizierten finanzpolitischen Zusammenhänge, die zum Zusammenbruch führten, einfach und plausibel zu erklären. Steinbrück war auf Einladung der Darmstädter SPD-Bundestagsageordneten Brigitte Zypries nach Darmstadt gekommen.

Sowohl im anschließenden Gespräch zwischen Zypries und Steinbrück als auch in der Diskussion mit den Zuhörern stand die Frage im Mittelpunkt, ob sich eine Finanz- und Wirtschaftskrise dieser Art wiederholen kann beziehungsweise mit welchen Instrumenten sich eine solche Krise verhindern lässt. Zypries zeigte sich im Anschluss erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung: "Der Zuspruch zeigt, dass es zur Finanz- und Wirtschaftskrise und insbesondere zu ihren Auswirkungen eine Reihe von Fragen und Ängsten gibt." Befürchtungen in Bezug auf die Schwäche des Euros trat Steinbrück entgegen. Gemeinsam mit Zypries erneuerte er die Forderung der SPD, auf alle Finanzgeschäfte eine Transaktionssteuer zu erheben, um die Verursacher der Krise an den Kosten zu beteiligen.

 

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