Intersnack – Planung eines Hochregallagers gestoppt

Veröffentlicht am 02.06.2015 in Kommunalpolitik

Mittels einer Pressemitteilung hat die Firma Intersnack mitgeteilt, dass die Planung eines Hochregallagers am Standort Alsbach-Bickenbach nicht weiterverfolgt wird. Dieses war auf Bickenbacher Gemarkung im Gespräch, um den LKW-Pendelverkehr in das bisherige Lager in Biblis einstellen zu können. Wie Intersnack nun mitteilt, ist aufgrund einer künftigen Zusammenarbeit mit dem Logistikunternehmen Trans-Service-Team (TST) geplant, die gesamte Logistik für das Intersnack-Werk Alsbach-Bickenbach in einem Lager in Worms abzuwickeln.

Mit diesem Schritt von Intersnack haben sich die Planungen erledigt, bevor sie formal mit einem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan überhaupt begonnen haben. Damit ist auch der im Dezember vergangenen Jahres von der Gemeindevertretung einstimmig gefasste „politische“ Grundsatzbeschluss hinfällig, mit dem die Gemeinde ein grundsätzlich positives Signal gegeben hatte. „Wir können die jetzige Entscheidung nur zur Kenntnis zu nehmen. Es bleibt zu hoffen, dass der Standort und damit die Arbeitsplätze wie zugesagt langfristig erhalten bleiben“, so Fraktionsvorsitzender Norman Balß.

Die SPD-Fraktion hatte sich von Beginn an für eine frühzeitige öffentlichen Bürgerinformation eingesetzt, um das mögliche Projekt so transparent wie möglich gestalten zu können, damit die Bürgerinnen und Bürger nicht vor „vollendete Tatsachen gestellt werden“. Bereits bei der ersten öffentlichen Veranstaltung im Dezember 2014 wurde deutlich, dass es sich bei dem Projekt von Intersnack um eines der umstrittensten Vorhaben der letzten Jahre handeln würde. Das Hochregallager war zweifelsohne das „Thema Nr. 1“ in den letzten Monaten in Bickenbach. Die zahlreichen Gespräche mit zahlreichen Unterstützern des möglichen Projektes, aber auch Treffen mit Vertretern der Bürgerinitiative (BI), bestätigten dies eindrucksvoll.

Markus Hennemann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, betont, dass man ein solch offenes und breites Verfahren auch künftig beibehalten wolle. „Wenn sich die Kritiker wie Befürworter auch jenseits dieses Themas weiterhin mit ihrem Sachverstand kommunalpolitisch einbringen wollen, wäre dies sicherlich ein Gewinn für Bickenbach“, so Hennemann. „Die Türen der SPD Bickenbach jedenfalls stehen allen offen, die sich gemeinsam mit uns für die Entwicklung unsere Gemeinde engagieren wollen.“

Die SPD bedankt sich für die umfassende und sachliche Debatte in den gemeindlichen Gremien, bei Vertretern der BI für den gelungenen und letztendlich sehr sachlichen Meinungsaustausch und bei Intersnack-Werksleiter Peter Schulze, der als kompetenter Gesprächspartner jederzeit allen Seiten zur Verfügung stand.

 

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