Kreistag: Schienen nach Groß-Zimmern als gemeinsames Ziel

Veröffentlicht am 10.09.2019 in Fraktion

Der Kreistag Darmstadt-Dieburg hat in seiner letzten Sitzung den gemeinsamen Nahverkehrsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg einstimmig beschlossen. Die Vertreter der Kreis-Koalition von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP betonten in der Debatte, dass der Nahverkehr in der Region schon gut aufgestellt ist, aber in Richtung Ostkreis endlich mit den Planungen eines schienengebundenen Anschlusses begonnen werden muss.

Einen entsprechenden Prüfantrag der Koalition, ob die Planungskosten für einen schienengebundenen Anschluss nach Groß-Zimmern zusammen mit der Stadt Darmstadt übernommen werden könnten, stellten die Antragssteller bis zur nächsten Kreistagssitzung zurück. Grund war die Aussage aus der CDU-Fraktion, dass sich Herr Pentz und Frau Dr. Mannes der Sache annehmen werden und verbindliche Gespräche mit Land und Bund zur Übernahme der Planungskosten führen werden. Diese Gespräche sollen aus Sicht der Koalition abgewartet werden, da der Landkreis so erhebliche Mittel einsparen könnte. Die Koalition nimmt die CDU-Fraktion beim Wort und erwartet eine zügige Rückmeldung. Denn das Projekt darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. 

Die Landtagsabgeordneten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Heike Hofmann, Bijan Kaffenberger und Torsten Leveringhaus kündigten an, sich ebenfalls für eine Förderung der Planungsmittel durch das Land einsetzen zu wollen. 

In einem weiteren Schritt wäre es aus Sicht der Koalition wünschenswert, wenn der Bau der Schienenanbindung nach Groß-Zimmern auch aus Landesmitteln gefördert werden würde. Dazu müsste das Land unter Umständen seine Förderung für Schienenvorhaben verändern.

Die Neuorganisation des ÖPNVs in der Region ist ein Mammutprojekt - umso mehr Akteure sich daran beteiligen, desto größer wird die Chance der konkreten Umsetzung. Neben dem Bau einer Trasse nach Groß-Zimmern sieht der Nahverkehrsplan auch eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger, z.B. über P+R Plätze und die Prüfung einer Straßenbahnerweiterung im Westen von Griesheim und in Richtung Weiterstadt vor.

 
 

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